Zwei einzeln von der EU geprüfte Angaben zu Kupfer und Magnesium — mit Wortlaut, Herkunft und Quellen, jede für sich betrachtet.
Zur SkizzeBeide Spurenelemente stehen mit dem normalen Energiestoffwechsel in Verbindung — jedes über eine eigene, von der EFSA einzeln bewertete und von der EU-Kommission einzeln zugelassene Angabe. Keine der beiden Formulierungen beschreibt einen gemeinsamen Effekt beider Mineralien.
Ein Teil des Kupfers im Körper sitzt fest eingebaut in einem Enzym, das am Ende einer langen Reaktionskette Elektronen auf Sauerstoff überträgt. Genau an dieser Stelle setzt die folgende Angabe an.
Ohne ein gebundenes Magnesium-Ion bleibt das Enzym stehen, das die letzte Phosphatbindung eines neuen ATP-Moleküls schließt. Die folgende Angabe fasst diesen dokumentierten Zusammenhang zusammen.
Fachleute fassen unter dem Begriff Energiestoffwechsel die gesamte Kette an Reaktionen zusammen, mit der eine Zelle Bausteine aus der Nahrung schrittweise in ATP umwandelt — jenes Molekül, aus dem praktisch jeder weitere Vorgang im Körper seine Energie bezieht. Die letzten und ergiebigsten Schritte dieser Kette laufen in einer bestimmten Zellstruktur ab: den Mitochondrien.
Am Ende der mitochondrialen Elektronenübertragungskette steht ein Enzym mit dem Namen Cytochrom-c-Oxidase. Es übernimmt Elektronen von einem vorgeschalteten Trägerprotein und gibt sie an Sauerstoffmoleküle weiter, wodurch Wasser entsteht. Diese letzte Übergabe treibt indirekt die Bildung von ATP an. Zwei Kupferzentren im aktiven Bereich des Enzyms sind fester Bestandteil dieses Schritts — ohne sie kommt die Übertragung praktisch zum Stillstand.
Kupfer trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012.
Etwas weiter in derselben Membran arbeitet ein zweites Enzym, die ATP-Synthase. Sie nutzt ein Gefälle aus Wasserstoff-Ionen, um mechanisch eine Phosphatgruppe an ein ADP-Molekül anzuhängen und so neues ATP zu bilden. Dieser letzte chemische Schritt gelingt nur, wenn ein Magnesium-Ion an der katalytischen Stelle sitzt und die Ladung der beteiligten Phosphatgruppen abschirmt — ein Prinzip, das bei zahlreichen Enzymen dieser Art wiederkehrt.
Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012.
Der Zugang umfasst diese Seite in ganzer Länge, die Referenztabellen zu Kupfer und Magnesium sowie den vollständigen Wortlaut beider EU-Angaben.
Die Angaben auf dieser Seite fassen einen wissenschaftlich geprüften Zusammenhang zusammen, der EU-weit auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zugelassen wurde. Eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährungsweise lässt sich damit nicht aufwiegen, und eine individuelle medizinische Einschätzung tritt an keiner Stelle in den Hintergrund. Wer Beschwerden hat, Medikamente einnimmt oder schwanger ist, spricht am besten zuerst mit einer Arztpraxis oder Apotheke, bevor Nahrungsergänzungsmittel zum Alltag gehören.
Die angegebene empfohlene Verzehrmenge ist eine Obergrenze und kein Wert zum Überschreiten. Präparate gehören außerhalb der Reichweite von Kindern.
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